Kirchgemeinde Weixdorf mit Hermsdorf und Grünberg | kg.weixdorf@evlks.de
+ Ev. Luth. Kirchgemeinde Weixdorf

 

Unsere Kirchenecke 

           Die Kirchgemeinde Weixdorf lädt ein

 

 

Sonntag, 14.01.    9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst, Kindergottesdienst

Sonntag, 21.01.    9.00 Uhr Gottesdienst, Kindergottesdienst, Kirchenkaffee

Sonntag, 28.01.    9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst, Kindergottesdienst

Der Gesprächskreis lädt herzlich ein zum Gemeindeabend am Mittwoch, 31.01., 19.30 Uhr im Rollersaal. "Persien und Iran - aktuelle Reiseeindrücke in Wort und Bild"

Heidrun und Falk Richter berichten von ihrer Reise im Oktober 2017 von Städten, Landschaften und Menschen des Landes.

 

Jahreslosung für 2018:

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Längst hat die Werbeindustrie den Zauber erkannt, der von dem Wort „umsonst“ ausgeht. Wenn wir erst einmal etwas gekauft haben, dann bekommen wir manchmal noch etwas gratis dazu. Vieles von dem brauchen wir gar nicht, nehmen es aber mit, weil es eben umsonst ist.

Umsonst ist auch das lebendige Wasser, das Gott den Durstigen verheißt. Durst haben alle Menschen. Ein Schluck Wasser ist eine herrliche Erfrischung! Ohne Nahrung halten wir eine ganze Weile aus, ohne Wasser nicht.

Spätestens nach einer Bergwanderung oder einem heißen Tag mit körperlicher Arbeit ahnen wir, dass der Mangel an Wasser eine Krise auslösen kann. Hunger und Durst sind Basisbedürfnisse unseres Lebens. Lange nicht alle Menschen auf der Erde können sie stillen.

Wasser ist ein kostbares Gut und wird immer knapper. In Deutschland verbraucht jeder täglich etwa 130 Liter Wasser. Das ist wesentlich mehr als die UN-Angaben mit 50 Liter als täglichen Mindestbedarf ausweisen. Jeden Tag sterben weltweit mehr als 6000 Menschen, weil sie nicht genug Wasser haben. In afrikanischen Ländern führt die durch die Klimafolgen bedingte Dürre dazu, dass den Menschen die Lebensgrundlage entzogen wird. Eine Folge davon ist die Flucht. Während die einen mehr Wasser verbrauchen, als der Welt zur Verfügung steht, haben die anderen kaum etwas.

Es lohnt sich, zu Beginn des neuen Jahres über das Wasser nachzudenken und zwar in doppelter Hinsicht: Ich denke an das Wasser, das ich täglich zum Trinken, Waschen und Wischen benötige und ich denke an das Wasser, das Gott den Durstigen aus der lebendigen Quelle verheißt. Dieses Wasser steht allen Menschen zur Verfügung.

Einen neuen Himmel und eine neue Erde malt der Schreiber der Offenbarung den Menschen vor Augen. Es ist ein Ort, der ganz anders ist als die gegenwärtige Welt. Es ist ein Ort, an dem die Liebe wohnt. Eine Liebe, die das Glück des anderen sucht. Ein Ort, an dem es Wasser in Fülle gibt, weil jeder das nimmt, was ihm gratis zur Verfügung gestellt wird. Der Durst ist für alle gestillt. Die einzige Bedingung, die an den Empfang des sprudelnden Wassers geknüpft wird, ist die Änderung der Blickrichtung. Der Blick richtet sich auf die Gemeinschaft mit Gott. Diese Gemeinschaft hat auch den Nächsten im Blick.

Zapfen wir im neuen Jahr diese Quelle reichlich an und zeigen wir uns verantwortlich im Umgang mit den uns anvertrauten Wasserressourcen.

Herzlich grüßt Sie Ihre Pfarrerin Christiane Rau